Eine Verschiebung in der Beziehung von Familienunternehmen zu chinesischen Investoren

Die rückläufigen Direktinvestitionen chinesischer Investoren ist ein Thema, das Christian Saxenhammer in der Wirtschaftswoche kommentiert hat.

WitschaftsWoche / 19.08.2019

Politischer Druck und verhaltenes Wirtschaftswachstum lassen die Direktinvestitionen aus China in Deutschland stark zurückgehen. Nach Jahren rasant wachsender Verschuldung hat Peking begonnen, den heimischen Finanzsektor stärker zu regulieren. Weder private noch staatliche Unternehmen haben Zugang zu Krediten, mit denen sie teure Akquisitionen im Ausland tätigen können. „Die Botschaft ist klar: Räumt eure Bücher auf oder lebt mit den Konsequenzen“, sagt ein Investmentbanker aus Shanghai, der zahlreiche chinesische Unternehmen bei Übernahmen im Ausland beraten hat. Christian Saxenhammer, Geschäftsführer von Saxenhammer & Co. sagt: „In der Vergangenheit haben die Chinesen Probleme gelöst, indem sie einen großen Scheck ausgestellt haben“. Inzwischen sei das Geld „nicht mehr so locker“, denn es bestehe „finanzieller Bedarf“. Das liege auch an den sehr riskanten Manövern der Chinesen. Laut dem ifo Institut, dass das chinesische Kaufverhalten untersucht hat, zeichnen sich chinesische Investoren dadurch aus, dass sie oft überdurchschnittlich verschuldete Unternehmen kaufen, die kaum Gewinn abwerfen, oft selbstmörderisch, sozusagen Kamikaze auf Mandarin.

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